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Förderzentrum
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Das Förderzentrum der Bayerischen Landesschule ermöglicht die umfassende Betreuung eines Kindes oder Jugendlichen mit körperlichem und motorischem Förderbedarf beginnend mit der schulvorbereitenden Einrichtung bis zur Erfüllung der Volksschul- bzw. Berufsschulpflicht.


Das Förderzentrum umfasst:

  • SVE
  • Grund- und Mittelschulstufe
  • Berufsvorbereitungsjahr
  • Berufsschulstufe


SVE - Schulvorbereitende Einrichtung (Download SVE-Info)
Die Aufnahme kann im Anschluss an die Frühförderung, frühestens ab dem 3. Lebensjahr erfolgen.

Die Entwicklungs- und Lernschwerpunkte entsprechen denen der allgemeinen vorschulischen Förderung (Gestalten, Kreativität, rhythmisch-musikalische Erziehung, Bewegungserziehung, Wahrnehmungsförderung, soziale Erziehung). An der Landesschule werden sie zusätzlich verbunden mit den besonderen Fördermaßnahmen für körperbehinderte Kinder in enger Zusammenarbeit von Lehrkräften, Heilpädagogin und den Fachkräften der Therapieabteilung.

Schulvorbereitung geschieht u.a. durch Projekte im musischen Bereich, bei der Gestaltung von jahreszeitlichen Festen und bei besonderen Anlässen im Schuljahresverlauf gemeinsam mit den schon schulpflichtigen Kindern.

Grund- und Mittelschulstufe
Im Anschluss an die SVE werden die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 9. Jahrgangsstufe nach unterschiedlichen Bezugslehrplänen unterrichtet. Diese sind dem individuellen Leistungsstand angepasst und dienen als Grundlage und Orientierungsrahmen für innere und äußere Differenzierungsmaßnahmen.

Unterrichtliche und pädagogische Schwerpunkte

  • Basiskompetenzen: Lesen, Schreiben und Rechnen, Umgang mit technischen Medien, Wissensvermittlung in den verschiedenen Unterrichtsfächern und Anforderungsprofilen
  • soziale Kompetenzen: Arbeiten in der Gruppe/im Team, Umgang miteinander
  • persönliche Kompetenzen: Selbstbewusstsein, realistische Selbsteinschätzung und Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen


Lehrpläne

  • Richtlinien der Diagnose- und Förderklassen
  • Lehrpläne der Grund- und Mittelschule (adaptiert für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung)
  • Lehrplan der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen
  • Lehrplan der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung


Im Rahmen dieser verbindlichen Lehrpläne werden für die Schülerinnen und Schüler individuelle Förderpläne erstellt.

Das Prinzip der Durchlässigkeit ist ein wesentliches Merkmal der Landesschule. Bei Bedarf können die Klasse oder der Bezugslehrplan gewechselt werden.

Nach Beendigung der Volksschulpflicht erfolgt der Eintritt in die Phase der Berufsschulpflicht. Hier können die Jugendlichen entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen das einjährige Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder die dreijährige Berufsschulstufe besuchen. Während dieser Zeit erfüllen sie ihre Berufsschulpflicht und werden in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, Lehrkräften und Berufsberatern des Arbeitsamtes auf Berufsfindung oder weitere Fördermaßnahmen vorbereitet.

BVJ - Berufsvorbereitungsjahr
Mit dem BVJ erfüllt der Jugendliche seine Berufsschulpflicht. Das BVJ vermittelt Grundkenntnisse in verschiedenen Berufsfeldern durch theoretischen und fachpraktischen Unterricht sowie durch externe Betriebspraktika.

Es dient der vertiefenden Berufsvorbereitung und soll auf eine Ausbildung bzw. Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt vorbereiten.

Im Rahmen des Schulbesuchs für die Berufsvorbereitung wird zwischen Berufsvorbereitungsjahr und Arbeitsqualifizierungsjahr (AQJ) unterschieden.

Das BVJ zielt auf die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit, das AQJ auf die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit (ohne Ausbildung). Schüler ohne Schulabschluss können nach dem Besuch des BVJ einen Vermerk im Zeugnis erhalten, dass sie einen dem Hauptschulabschluss vergleichbaren Abschluss erworben haben.

Das BVJ/AQJ dauert in der Regel ein Schuljahr.


Berufsschulstufe
Die Schülerinnen und Schüler werden hier auf eine berufliche Tätigkeit und auf ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit vorbereitet.

Zum Lehrplan gehören der Fachunterricht (Technisches Werken, Textilarbeit und Hauswirtschaft) ebenso wie der Erwerb von Computerkenntnissen, die Übung und Anwendung der erworbenen Kulturtechniken (Rechnen, Schreiben, Lesen ) in Berufs- und Alltagssituationen, Mobilitätstraining und vielseitige, individuelle Förderprogramme im Hinblick auf eine positive Lebensgestaltung nach der Schulzeit.

Praktika und Erprobungsphasen in Betrieben und Nachfolgeeinrichtungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, dem sozialpädagogischen Dienst und den Lehrkräften durchgeführt.

 


Kontakt:
Telefon: 089 / 64258 - 0
Fax: 089 / 64258 - 161
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